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CHDK ist tot, es lebe das neue CHDK

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Das modulare CHDK

Seit einer Zeit besteht die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Versionen von CHDK zu benutzen. Wir sprechen dabei von der einfachen und von der modularen CHDK-Version. Vergleicht man beide Versionen, wird man auf den ersten Blick kaum Unterschiede erkennen.

Die einfache CHDK-Version bleibt vorläufig die Version, die in erster Linie benutzt werden kann, wenn auf Stabilität Wert gelegt wird. In dieser Version werden keine Neuerungen mehr eingeführt. Updates dienen ausschließlich der Stabilität der Funktionen.

Die neue modulare CHDK-Version ist auch gleichzeitig die Entwicklerversion von CHDK. Alle Experimentierfreudigen sind bei dieser Version gut aufgehoben. Hier steht dann auch CHDK für Kameras zur Verfügung, deren Portierung sich in einem sehr frühen Stadium befindet.

Was ist nun aber das Neue bei der modularen CHDK-Version?

Zitat rudi:

"Bisher wird die ganze Funktionalität des CHDK in der Datei DISKBOOT.BIN zusammengefasst. Nach dem Start von CHDK belegt diese den teilweise recht knappen Hauptspeicher der Kamera unabhängig davon, ob alle Funktionen wie z.B. Spiele benötigt werden.

Einen anderen Weg geht die Modulversion. Dort werden Funktionsblöcke aus dem Hauptpaket herausgelöst und in sogenannte Module ausgelagert. Dadurch wird die DISKBOOT.BIN kleiner und der Speicherbedarf des CHDK im Hauptspeicher verringert sich. Damit der volle Funktionsumfang des CHDK gewahrt bleibt, werden nur bei Bedarf Module in den Hauptspeicher geladen und aus diesem auch wieder entfernt, wenn die Funktion nicht mehr benötigt wird. Dabei gibt es mehrere Arten von Modulen. Sie unterscheiden sich in der Art und Weise. Die einfachste Form eines Moduls stellt z.B. Spiele dar. Sie können über das Menü gestartet werden oder, da sie keine weiteren Informationen vom CHDK benötigen, einfach mit dem Datei-Browser. Andere Module wie Konturenüberlagerung oder das Gitternetz werden bei aktiviertem Menüeintrag geladen.
Damit Module benutzt werden können, müssen sich diese auf der SD-Karte im Ordner CHDK/MODULES/ befinden. Bei partitionierten Speicherkarten gehören Module auf die zweite Partition, also nicht auf die Bootpartition. Sie benutzen die einheitliche Dateiendung FLT. Systemnahe Module sind am Dateianfang mit einem Unterstrich gekennzeichnet."

Gleichzeitig mit den Modulen wurden eine ganze Reihe an neuen Funktion hinzugefügt. Hier sollte zuerst die völlig überarbeitete USB-Fernbedienfunktion genannt werden. Sie ist jetzt klar strukturiert und bietet übersichtlich eine Reihe von Einstellmöglichkeiten an, mit denen so ziemlich alle Varianten abgedeckt sind.

Die DNG-Erstellung wurde erweitert. DNG-Dateien können jetzt in zwei Versionen erstellt werden. Die Version 1.1 erzeugt eine DNG-Datei nach dem altbekannten Muster. Hier wird wie bisher die Datei badpixel.bin benötigt. Mit der neuen Version 1.3 ist dies nicht mehr notwendig.  Die notwendigen Informationen zu den Fehlpixeln werden direkt ausgelesen. Leider ist das DNG-Format in Version 1.3 nicht mit jedem Programm nutzbar, was DNG-Dateien lesen kann.

Mit der modularen CHDK-Version haben wir jetzt auch eine neue Eingabemöglichkeit - die Textbox. Als erste Anwendung steht das Umbenennen von Dateien sowie das Erzeugen und Umbenennen von Ordnern zur Verfügung.

Zwei neue Spiele zeigen, wie einfach es jetzt ist, neue Funktionen als Modul in das CHDK zu integrieren.

Die Kommunikation zwischen Rechner und Kamera per PTP wird ebenfalls weiterentwickelt. In einer frühen Testphase befindet sich die zukünftige Möglichkeit, das Live-Bild der Kamera auf den Rechner zu übertragen.

 

 

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